Enzkreis
Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten 2020
Häufig auftretende Fragen zur Haushaltsbefragung

Wie wurden die Haushalte für die Befragung ausgewählt?

Auf Grundlage der Einwohnermelderegister in den Städten und Gemeinden des Enzkreises wurden per Zufallsstichprobe insgesamt 21.000 Adressen für den gesamten Enzkreis gezogen. Diese sind so auf die 28 Städte und Gemeinden verteilt, dass für je einzelne Aussagen möglich sind. Darüber hinaus ist das Ziehen einer Zufallsstichprobe wichtig für die Repräsentativität der Antworten.

Ist die Teilnahme an der Befragung verpflichtend?

Nein, die Teilnahme an der Befragung ist freiwillig! Aus einer Nicht-Teilnahme entstehen keinerlei Nachteile.
Auch wenn die Teilnahme freiwillig ist, wird um eine rege Beteiligung der ausgewählten Haushalte gebeten. Denn je mehr Haushalte sich an der Erhebung beteiligen, desto aussagekräftiger und bürgernäher werden die Ergebnisse der Erhebung sein.

Was passiert mit den persönlichen Adressdaten?

Die für die Haushaltsbefragung zum Mobilitätsverhalten verwendeten Adressen werden ausschließlich zur Kontaktaufnahme bzw. zum Versand von Befragungsunterlagen genutzt und mit Abschluss des Projektes gelöscht. Befragungsteilnehmer/innen erhalten darüber hinaus keine Werbepost.

Technische und organisatorische Maßnahmen stellen sicher, dass zu keiner Zeit eine Verknüpfung Ihrer persönlichen Adressdaten mit Ihren Antworten möglich ist. Die Zugangscodes auf den Fragebögen dienen ausschließlich der Zuordnung der räumlichen Verteilung der Antworten und lassen keinerlei Rückschlüsse auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Angaben zu. Die Gewährleistung der Anonymität erstreckt sich auf die ganze Befragung!

Wer stellt den Kontakt zu den ausgewählten Personen her?

Die ausgewählten Haushalte erhalten auf dem Postweg Erhebungsunterlagen sowie ein Anschreiben des Landrats des Enzkreises, Herr Bastian Rosenau. Eine telefonische Kontaktaufnahme findet nicht statt!

Welche Fragen werden im Detail gestellt?

Für den gesamten Haushalt werden Informationen zu verfügbaren Verkehrsmitteln und zu den einzelnen Mitgliedern des Haushaltes gestellt. Persönliche Angaben sind erforderlich, um eine Hochrechnung von den befragten Personen auf die Gesamtbevölkerung zu ermöglichen.

Das Kernstück der Befragung sind die Wegeprotokolle für jedes Haushaltsmitglied ab 6 Jahre. Hier werden die an einem vorgegebenen Stichtag zurückgelegten Wege eingetragen. Relevant ist hierbei, wo der Weg begonnen hat und wohin er geführt hat, zu welchem Zweck der Weg unternommen wurde und mit welchen Verkehrsmitteln. Außerdem wird gefragt, wie lange der Weg gedauert hat und welche Entfernung zurückgelegt wurde.

Wie erfolgt die Befragung?

An der Befragung kann alternativ schriftlich, online oder bei Bedarf auch telefonisch teilgenommen werden. Die zugesandten Fragebögen können ausgefüllt und kostenfrei zurückgesandt werden. Für die Online-Beantwortung (unter www.enzkreis-befragung.de) erhält jeder angeschriebene Haushalt einen persönlichen Zugangscode. Die Online-Fragenbögen sind inhaltlich identisch mit den zugesandten Fragebögen. Eine telefonische Teilnahme ist unter einer kostenfreien Rufnummer möglich.

Wann ist mit den Ergebnissen der Befragung zu rechnen?

Die Befragung wird nach Abschluss der Feldphase ausgewertet. Erste Ergebnisse werden voraussichtlich im Herbst 2020 vorliegen.

Wofür werden die Ergebnisse verwendet?

Die Ergebnisse der Befragung dienen dem Enzkreis als Grundlage für Verbesserungen der Busverkehrs- und weiterer Mobilitätsangebote. Erwartet werden Aussagen zur Mobilitäts- und Verkehrsstruktur im gesamten Enzkreis. Beispielsweise können auf Grundlage der Befragungsdaten Aussagen zur Verkehrsmittelwahl, zu den häufigsten Fahrtzwecken, den bevorzugten Fahrtzielen sowie zu der räumlichen und zeitlichen Verteilung des Verkehrsaufkommens getroffen werden.

  Häufig auftretende Fragen zur Haushaltsbefragung